Förderprogramme

Hier möchten wir Ihnen den Zugang zu Fördermitteln erleichtern, sei es zu Programmen mit Forschungspartnern, Kooperationen mit anderen KMUs oder auch bei Investitionen, wie zum Beispiel in eigene Hardware. Wir verfolgen die Förderlandschaft und neue Programme und halten Sie entsprechend auf dem Laufenden. Wenn Sie eine Antragsidee rund um Data Analytics haben, sind wir Ihr Sparringspartner und können Sie bei der Antragstellung unterstützen.

Profitieren Sie von unserer Expertise und sprechen Sie uns an.

KI4KMU: Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU

Abgabetermin / Stichtag: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober 2022
Förderfähig sind: KMUs im Sinne der Definition der Europäischen Kommission mit einer Betriebsstätte/Niederlassung in Deutschland. KMU können im Verbund mit weiteren Partnern oder als Einzelprojekte gefördert werden. Als Partner sind auch Universitäten, Forschungseinrichtungen und Großunternehmen antragsberechtigt.

Was wird gefördert?
Gefördert werden innovative FuE-Vorhaben, die einen signifikanten Neuheitsgrad gegenüber dem für die Lösungskonzepte relevanten aktuellen internationalen Stand der Wissenschaft und Technik im Bereich von KI-Methoden ansetzen. Das Themenspektrum umfasst:
automatisierte Informationsaufbereitung; digitale Assistenten; Computer Vision/Bildverstehen; Sprach- und Textverstehen;
datengetriebene Systeme und Datenengineering; Grundfragen zu intelligenten Systemen(z. B. Nachvollziehbarkeit und Erklärbarkeit von Prozessen und Systemen zur automatisierten Entscheidungsunterstützung und -findung); neue Ansätze zur Herstellung von Transparenz in KI-Systemen.
Außerdem können Vorhaben mit weiteren aktuellen KI-bezogenen FuE-Ansätzen gefördert werden. Die Vorhaben sollen insbesondere in einer oder in mehreren der nachfolgenden Domänen umgesetzt werden:
Erneuerbare Energien, Ökologie und Umweltschutz;
Logistik, Mobilität und Automobil;
Produktionstechnologien, Prozesssteuerung und Automatisierung;
innovative nutzerorientierte Dienstleistungen;
Daten- und IKT-Wirtschaft

KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Abgabetermin / Stichtag: Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres
Förderfähig sind: KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission, im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, antragsberechtigt, Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, nur unter bestimmten Voraussetzungen

Was wird gefördert?
Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen sich den unten genannten Themenschwerpunkten zuordnen lassen und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Gefördert werden FuE-Vorhaben zu folgenden Themenschwerpunkten mit jeweils beispielhaften Fragestellungen:
Rohstoffeffizienz
Energieeffizienz und Klimaschutz
Erhaltung biologischer Vielfalt (* Projekte, die einen ­Beitrag zum Klimaschutzplan 2050 und zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel leisten, werden besonders begrüßt.)
Nachhaltiges Wassermanagement
Nachhaltiges Flächenmanagement

Zuschussfähige Ausgaben:
Personal-, Reise- und Sachaufwand, für Auftragsvergaben sowie für Geräteinvestitionen

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Abgabetermin / Stichtag: 30.06.2023
Förderfähig sind: KMU (MA<250 & Jahresumsatz<50 Mio. Euro) der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe. (Die Antragsteller müssen ihr Gewerbe im Haupterwerb betreiben und eine Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland besitzen), staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen als Einzelantragsteller oder im Verbund und außeruniversitären, öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtungen. (sieh besondere Voraussetzungen, die beim Antragerstellung beachtet werden müssen)

Was wird gefördert?
Das Förderprogramm WIPANO besteht aus drei verschiedenen Förderschwerpunkte: Unterstützung bei der Patentierung (=Öffentliche Forschung – Verwertungsförderung und Unternehmen Patentierung), Unterstützung bei der Verwertung (=Öffentliche Forschung – Weiterentwicklung von Erfindungen), Unterstützung bei Normung und Standardisierung (=Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung).

Förderquote:
Personalkosten sowie Reisekosten. Je nach Förderschwerpunk unterschiedlich

Zuschussfähige Ausgaben:
Je nach Forschungsintensität, Forschungsvorhaben bzw. Forschungsschwerpunkt, und auch je Verbund Partner unterschiedlich

INNOVATION VOUCHER HIGH-TECH DIGITAL

Abgabetermin / Stichtag: Ohne Frist
Förderfähig sind: etablierte Unternehmen mit maximal 100 Mitarbeitern und 20 Mio. Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme, Hauptsitz in Baden-Württemberg, aber auch Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz bzw. 43 Millionen. Euro Bilanzsumme sind antragsberechtigt, sofern sie ihr Vorhaben mit einem Start-up als FuE-Dienstleister umsetzen

Was wird gefördert?
umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Rahmen der Realisierung anspruchsvoller digitaler Produkte und Dienstleistungen, die beispielsweise in diesen Bereichen stehen: Lösungen für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Entwicklung von Lösungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Virtual und Augmented Reality, Embedded Systems.

Förderquote:
bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

Zuschussfähige Ausgaben:
– Kosten für Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
– Materialkosten förderfähig, die im Rahmen von betriebsinternen Entwicklungsleistungen, z.B. dem Prototypenbau, anfallen.

Eurostars 3

Abgabetermin / Stichtag: unbefristet
Förderfähig sind:
– KMUs im Sinne der EU-Definition
– Großunternehmen können sich auf eigene Kosten an einem Projekt beteiligen, erhalten jedoch keine Förderung.
– Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern sie mit mindestens einem KMU in Deutschland in einem Eurostar 3-Projekt kooperieren.
– Forschungseinrichtungen, nur unter bestimmten Voraussetzungen

Was wird gefördert?
Eurostars hat sich als Instrument zur Förderung grenzüberschreitender Kooperationen innovativer KMU bewährt. Die Ziele dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 sind die Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit innovativer KMU, die Stärkung des europäischen Binnenmarktes sowie Kooperative Lösung länderübergreifender Herausforderungen. Zuwendungszweck dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 ist die Förderung von multilateralen Projektkooperationen, in denen neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden.

Förderquote:
Die Gesamtförderung für die deutschen Partner in einem Eurostar 3-Projekt ist auf maximal 500.000 Euro begrenzt. KMU erhalten vorrangig eine Förderung ihrer Vorhaben. Die maximale Projektlaufzeit bei Antragstellung beträgt drei Jahre. Deutsche Antragsteller müssen sowohl die Voraussetzungen des Eurostars 3-Programms als auch die Voraussetzungen für die nationale Förderung erfüllen.

KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Abgabetermin / Stichtag: nächste Einreichungsfrist 14. April 2022 sowie 15. Oktober 2022
Förderfähig sind: Unternehmen bis 1000 MA, sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und alle Unternehmen im Rahmen von Verbundprojekten (50% der Projektkosten für Unternehmen, 100% für Wisschenschaftseinrichtungen)

Was wird gefördert?
Bei dieser Fördermaßnahme steht der Fokus auf FuE Aktivitäten. Wichtige Förderkriterien sind Innovationshöhe, wissenschaftlich-technische Qualität und Risiko, Umsetzbarkeit des Verwertungsplans sowie die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren: Intelligente Mobilität, Digitale Gesellschaft, Gesundes Leben.
– Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.
– Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahre.

Förderquote:
nicht fest

Förderfähig sind:
Einzel- und Verbundvorhaben

EUHubs4Data

Abgabetermin / Stichtag: zweite Einrichtungsfrist 01.02.2022, dritte Öffnung des Calls Sep.2022
Förderfähig sind: KMUs bis 250 MA & Groups of web entrepreneurs

Was wird gefördert?
EUHubs4Data ist ein von der Europäischen Union kofinanziertes Innovationsprojekt. Das Hauptziel von EUHubs4Data ist es, eine europäische Föderation von Big-Data-DIHs einzurichten, die nach der Prämisse „globaler Katalog, lokales Angebot“ KMU (einschließlich Start-ups) in ihren jeweiligen regionalen Ökosystemen Zugang zu einem globalen Katalog von Datenquellen und föderierten datengesteuerten Diensten verschafft, Unternehmen in ganz Europa die neuesten Entwicklungen im Bereich der Datenanalyse und fortschrittliche Assets zu Big Data zugänglich macht und sich als Referenz für Innovation und Experimente im Bereich Big Data etabliert. Das übergreifende Ziel von EUHubs4Data ist die Schaffung eines Referenzverbundes Referenzverband in Europa für grenzüberschreitende Big-Data-Experimente und Innovation zu schaffen, die auf dem IDSA-Interoperabilitätsstandard [1] und der künftigen Gaia-X-Konformität [2] basiert und einen vollständigen paneuropäischen Katalog von Datenquellen und -diensten bereitstellt, um datengestützte Innovation auf lokaler und regionaler Ebene zu fördern.

Entwicklung digitaler Technologien 2019 bis 2022 mit den Schwerpunktbereichen „Technologien“, „Anwendungen“ und „Ökosysteme“

Abgabetermin / Stichtag: 30.06.2022
Förderfähig sind: staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen mit FuE-Interesse sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, einer Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland

Was wird gefördert?
Dem Förderrahmen liegen die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“ und „Ökosysteme“ zu Grunde. Diese setzen aufeinander auf und bilden in ihrer Kombination den Rahmen für die angestrebten Vorhaben. Ausgangspunkt der Vorhaben sollen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung sein, d. h. Technologien, die bereits wissenschaftlich untersucht sind. Im Rahmen dieses Programms geht es darum, das wirtschaftliche Potenzial solcher neuen, digitalen Technologien zu erschließen und Wege für eine wirtschaftliche Verwertung in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu eröffnen. Darüber hinaus gefördert werden;
– verfügbare Technologien so weiter zu entwickeln und an die spezifischen Anforderungen in der Wirtschaft so anzupassen, dass sie einen lohnenden Beitrag zur Digitalisierung der Unternehmen leisten.
– innovative digitale Anwendungen zu entwickeln und zu erproben, die etwa durch Optimierung, Effizienzsteigerung und Neugestaltung relevanter Wertschöpfungsprozesse spürbare Vorteile für die Wirtschaft bringen. Förderfähig sind Anwendungen aus allen wirtschaftlich relevanten Bereichen, insbesondere solchen im Umfeld von Produktion, Logistik, Land- und Forstwirtschaft, Energiewirtschaft, Mobilität, Gesundheitswirtschaft einschließlich Medizintechnik, Handel, Bau- und Wohnungswirtschaft sowie Haus- und Gebäudetechnik,
– Wertschöpfungsnetzwerke zu gründen, auszuweiten oder zu internationalisieren, die es der deutschen Wirtschaft ermöglichen, an den Ökosystemen der Zukunft zu partizipieren, sie zu gestalten und Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Kontakt

Samineh Ansarieshlaghi

Projekt Management Office

ansari@sicos-bw.de

+49 711 342033-35