Förderprogramme

Hier möchten wir Ihnen den Zugang zu Fördermitteln erleichtern, sei es zu Programmen mit Forschungspartnern, Kooperationen mit anderen KMUs oder auch bei Investitionen, wie zum Beispiel in eigene Hardware. Wir verfolgen die Förderlandschaft und neue Programme und halten Sie entsprechend auf dem Laufenden. Wenn Sie eine Antragsidee rund um Data Analytics haben, sind wir Ihr Sparringspartner und können Sie bei der Antragstellung unterstützen.

Profitieren Sie von unserer Expertise und sprechen Sie uns an.

WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen

Abgabetermin / Stichtag: 30.06.2023
Förderfähig sind: KMU (MA<250 & Jahresumsatz<50 Mio. Euro) der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe. (Die Antragsteller müssen ihr Gewerbe im Haupterwerb betreiben und eine Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland besitzen), staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen als Einzelantragsteller oder im Verbund und außeruniversitären, öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtungen. (sieh besondere Voraussetzungen, die beim Antragerstellung beachtet werden müssen)

Was wird gefördert?
Das Förderprogramm WIPANO besteht aus drei verschiedenen Förderschwerpunkte: Unterstützung bei der Patentierung (=Öffentliche Forschung – Verwertungsförderung und Unternehmen Patentierung), Unterstützung bei der Verwertung (=Öffentliche Forschung – Weiterentwicklung von Erfindungen), Unterstützung bei Normung und Standardisierung (=Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung).

Förderquote:
Personalkosten sowie Reisekosten. Je nach Förderschwerpunk unterschiedlich

Zuschussfähige Ausgaben:
Je nach Forschungsintensität, Forschungsvorhaben bzw. Forschungsschwerpunkt, und auch je Verbund Partner unterschiedlich

INNOVATION VOUCHER HIGH-TECH DIGITAL

Abgabetermin / Stichtag: Ohne Frist
Förderfähig sind: etablierte Unternehmen mit maximal 100 Mitarbeitern und 20 Mio. Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme, Hauptsitz in Baden-Württemberg, aber auch Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz bzw. 43 Millionen. Euro Bilanzsumme sind antragsberechtigt, sofern sie ihr Vorhaben mit einem Start-up als FuE-Dienstleister umsetzen

Was wird gefördert?
umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Rahmen der Realisierung anspruchsvoller digitaler Produkte und Dienstleistungen, die beispielsweise in diesen Bereichen stehen: Lösungen für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen, Entwicklung von Lösungen im Zusammenhang mit Industrie 4.0, Vernetzte Systeme und Prozesse, Internet der Dinge, Smart Services, hochflexible Automatisierung, Big-Data-Projekte, Simulationsmodelle, Virtual und Augmented Reality, Embedded Systems.

Förderquote:
bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Zum Erhalt der Höchstfördersumme müssen demnach mindestens 40.000 Euro (netto) an förderfähigen Ausgaben nachgewiesen werden.

Zuschussfähige Ausgaben:
– Kosten für Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.
– Materialkosten förderfähig, die im Rahmen von betriebsinternen Entwicklungsleistungen, z.B. dem Prototypenbau, anfallen.

Eurostars 3

Abgabetermin / Stichtag: unbefristet
Förderfähig sind:
– KMUs im Sinne der EU-Definition
– Großunternehmen können sich auf eigene Kosten an einem Projekt beteiligen, erhalten jedoch keine Förderung.
– Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern sie mit mindestens einem KMU in Deutschland in einem Eurostar 3-Projekt kooperieren.
– Forschungseinrichtungen, nur unter bestimmten Voraussetzungen

Was wird gefördert?
Eurostars hat sich als Instrument zur Förderung grenzüberschreitender Kooperationen innovativer KMU bewährt. Die Ziele dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 sind die Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit innovativer KMU, die Stärkung des europäischen Binnenmarktes sowie Kooperative Lösung länderübergreifender Herausforderungen. Zuwendungszweck dieser Förderrichtlinie zum Programm Eurostars 3 ist die Förderung von multilateralen Projektkooperationen, in denen neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden.

Förderquote:
Die Gesamtförderung für die deutschen Partner in einem Eurostar 3-Projekt ist auf maximal 500.000 Euro begrenzt. KMU erhalten vorrangig eine Förderung ihrer Vorhaben. Die maximale Projektlaufzeit bei Antragstellung beträgt drei Jahre. Deutsche Antragsteller müssen sowohl die Voraussetzungen des Eurostars 3-Programms als auch die Voraussetzungen für die nationale Förderung erfüllen.

Invest BW – Förderung von Innovations- und Technologievorhaben

Abgabetermin / Stichtag: 15.01.2022
Förderfähig sind: Alle Unternehmen, einzelne Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg sowie Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen

Was wird gefördert?
Das Ziel liegt daran, die Förderung von Forschungs- und Innovationsvorhaben, um Unternehmen bei ihren Zukunftsvorhaben zu unterstützen. Der Fokus der Projekte ist auf der Erschließung neuer Marktfelder, sowie der Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Förderquote:
Je nach Forschungsintensität, Unternehmensgröße bzw. Projektart sind Förderquoten zwischen 15 und 60 Prozent möglich. Die Förderhöhe liegt zwischen 20.000 Euro und 1.000.000 Euro (für Einzelvorhaben) bzw. 3.000.000 Euro (für Verbundvorhaben).

Förderfähig sind:
technologische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, auch nicht technische Innovationsprojekte im Dienstleistungsbereich, die branchenübergreifend auf neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und -prozesse sowie datenbasierte Dienstleistungen (Smart Services) und Service-Plattformen

Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU

Abgabetermin / Stichtag: 31.12.2021
Förderfähig sind: Mittelständische Unternehmen aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten

Was wird gefördert?
Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen. Zuschüsse gibt es bei:
– Investitionen in digitale Technologien sowie
– Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen

Förderquote:
Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen.

Förderfähig sind:
Investition in digitale Technologien & Investition in digitale Technologien (Die Investitionen sind förderfähig, wenn ein direkter inhaltlicher Bezug zum Digitalisierungsvorhaben und den Förderzielen von „Digital Jetzt“ besteht)

KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion

Abgabetermin / Stichtag: nächste Einreichungsfrist 14. April 2022 sowie 15. Oktober 2022
Förderfähig sind: Unternehmen bis 1000 MA, sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und alle Unternehmen im Rahmen von Verbundprojekten (50% der Projektkosten für Unternehmen, 100% für Wisschenschaftseinrichtungen)

Was wird gefördert?
Bei dieser Fördermaßnahme steht der Fokus auf FuE Aktivitäten. Wichtige Förderkriterien sind Innovationshöhe, wissenschaftlich-technische Qualität und Risiko, Umsetzbarkeit des Verwertungsplans sowie die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren: Intelligente Mobilität, Digitale Gesellschaft, Gesundes Leben.
– Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.
– Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahre.

Förderquote:
nicht fest

Förderfähig sind:
Einzel- und Verbundvorhaben

Netzwerk Mittelstand-Digital

Abgabetermin / Stichtag: Dritte Frist 31. Januar 2022 um 12.00 Uhr
Förderfähig sind: Antragsberechtigt sind ausschließlich öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Institutionen wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände, Wirtschaftsförderer, Kammern sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts und Gebietskörperschaften, die aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen und Tätigkeit und ihres Auftrags in der Lage sind, die digitale Transformation fachlich kompetent und unter Beachtung der genannten Randbedingungen und Aufgaben an die Zielgruppe heranzutragen.

Was wird gefördert?
Ziel des bundesweiten Netzwerks der Mittelstand-Digital Zentren ist es, mittelständische Unternehmen mit Hilfe neuer digitaler Anwendungen und neuer digitaler Technologien zukunftsfähig zu machen. Digitale Technologien und Anwendungen sind hierbei nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Erreichung vorgenannter Ziele. Daher bauen die künftigen Mittelstand-Digital Zentren auf den bedarfsgerechten Angeboten von unternehmensspezifischen Leistungen der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren auf und erweitern diese um betriebliche Themen und Ziele.

Förderfähig sind:
– nichtwirtschaftliche Tätigkeiten
– projektbezogene Aufwand zur Durchführung der Projektarbeiten einschließlich der notwendigen projekttypischen Koordinationsaufgaben

100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Abgabetermin / Stichtag: nächste Einreichungsfrist 31.12.2021
Förderfähig sind: Unternehmen bis 250 MA, insbesondere kleine und mittlere Betriebe, sowie Institutionen aus Baden-Württemberg

Was wird gefördert?
Herausragenden Ideen aus Industrie und Wissenschaft, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. Darüber hinaus Industrie 4.0-Lösungen hinsichtlich:
– neuer Produkte, Komponenten, Maschinen und Anlagen,
– Software- und Vernetzungslösungen,
– Produktions- und Organisationsprozesse sowie
– neuer Leistungsangebote für Industrie und Privatkunden

EUHubs4Data

Abgabetermin / Stichtag: zweite Einrichtungsfrist 01.02.2022, dritte Öffnung des Calls Sep.2022
Förderfähig sind: KMUs bis 250 MA & Groups of web entrepreneurs

Was wird gefördert?
EUHubs4Data ist ein von der Europäischen Union kofinanziertes Innovationsprojekt. Das Hauptziel von EUHubs4Data ist es, eine europäische Föderation von Big-Data-DIHs einzurichten, die nach der Prämisse „globaler Katalog, lokales Angebot“ KMU (einschließlich Start-ups) in ihren jeweiligen regionalen Ökosystemen Zugang zu einem globalen Katalog von Datenquellen und föderierten datengesteuerten Diensten verschafft, Unternehmen in ganz Europa die neuesten Entwicklungen im Bereich der Datenanalyse und fortschrittliche Assets zu Big Data zugänglich macht und sich als Referenz für Innovation und Experimente im Bereich Big Data etabliert. Das übergreifende Ziel von EUHubs4Data ist die Schaffung eines Referenzverbundes Referenzverband in Europa für grenzüberschreitende Big-Data-Experimente und Innovation zu schaffen, die auf dem IDSA-Interoperabilitätsstandard [1] und der künftigen Gaia-X-Konformität [2] basiert und einen vollständigen paneuropäischen Katalog von Datenquellen und -diensten bereitstellt, um datengestützte Innovation auf lokaler und regionaler Ebene zu fördern.

Kontakt

Samineh Ansarieshlaghi

Projekt Management Office

ansari@sicos-bw.de

+49 711 342033-35